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Im Licht der Realität betrachtet…   Leave a comment

Vom Licht umfangen wird es wahr. Bild: Agil 12/pixelio.de

Vom Licht umfangen wird es wahr. Bild: Agil 12/pixelio.de

….zeigt sich oft, dass die Dinge keineswegs so sind wie sie scheinen. Warum ist das so? Wie entsteht eigentlich Realität? Und was hat das mit Quantenphysik zu tun? Nun, wir werden uns dem Ganzen in aller Ruhe und nach und nach nähern.

Vermutlich ist Ihnen allen das Wort „Photon“ ein Begriff. Ja richtig, gemeint sind die Lichtteilchen, die etwa beim Doppelspaltexperiment Aufschluss über die ganzen Welle/Teilchen-Geschichten gaben. Diese kleinen Kerlchen sind zuständig für das Übertragen sämtlicher elektromagnetischer Kräfte. Diese sind Helligkeit, Wärme, Magnetismus und so fort. Darüber hinaus kann man sie teleportieren, sozusagen „beamen“, und man weiß, dass Photonen für ihre Größe eine geradezu atemberaubende Menge an Informationen weiter tragen können.

Photonenemitter laden!“ oder: „mach die Augen auf!“

Es dürfte die entdeckenden Wissenschaftler nicht schlecht in Erstaunen versetzt haben als sie erkannten, dass Augen nicht nur Photonen aufnehmen, sondern auch aussenden! Kennen Sie das Gefühl, einen Blick im Nacken zu spüren? Vermutlich ist der Mensch, der Sie gerade ansieht ein sehr guter Photonenemitter. Überhaupt wird die Art und Weise, wie wir einen Blick wahrnehmen größtenteils mit den ausgesandten Photonen in Verbindung gebracht.

Auch wenn wir denken, emittieren wir messbar Photonen. Versuche haben gezeigt, dass Menschen die sich sehr konzentrieren, meditieren oder beten sogar gewaltige Mengen an Photonen aussenden. In einigen Bereichen der brandneuen Quantenneurowissenschaften wird jetzt die Frage diskutiert, ob der Vorgang des Sehens möglicherweise eine Interaktion von Photonen darstellt und nicht, wie bisher angenommen, nur das bloße Aufnehmen derselben auf die Netzhaut.

Sehen, und gesehen werden

Greifen wir für einen Moment die Idee auf, dass Sehen tatsächlich eine Interaktion von Photonen sein könnte. Was passiert?

– Sie richten Ihren Blick auf etwas, senden also Photonen dort hin. Diese Photonen tragen bereits Information, diejenige nämlich, was Sie erwarten zu sehen.

– Das betrachtete Objekt oder auch der angesehene Mensch wiederum emittieren ebenfalls Photonen, beziehungsweise werfen sie zurück.

– Im Moment des Sehens treffen sich die Photonenstrahlen und setzen ihre Informationen frei. Nun ist Ihr Gehirn gefragt, denn es steht vor der undankbaren Aufgabe, aus dem was Sie erwarten und dem, was tatsächlich an Information kommt, einen mehr oder weniger guten Mittelwert zu bilden.

– Dieser Mittelwert erscheint nun als Bild in Ihrem Kopf. Da Sie das ja nun so sehen, ist es zweifellos so, nicht wahr? Und schon wissen wir, warum unterschiedliche Menschen ein und das gleiche Objekt komplett verschieden wahrnehmen können!

Natürlich kann man diesen Effekt nutzen. Sie ahnen es schon, die Frage, wie Sie sich selber fühlen, sehen, wahrnehmen, hat einen gewaltigen Einfluss auf die Frage, wie Sie wahrgenommen werden. Der Grund? Siehe oben.

Realität vs. Wirklichkeit

Das Wort Realität wird oft mit dem Begriff Wirklichkeit gleichgesetzt. Fraglos sind sich beide ähnlich, doch ich bezweifle, dass beides exakt gleich ist. Realität entsteht, weil wir etwas wahr nehmen (engl.: taking it for real). Man könnte also sagen, das was wir Realität nennen ist sozusagen die subjektive Version der Wirklichkeit. Warum ist man eigentlich so darauf erpicht, eine objektive, oder zumindest von möglichst vielen Menschen akzeptierte Realität zu erzeugen? Nun, die Antwort ist ganz einfach: Worauf reagieren Sie? Womit gehen Sie um? Richtig! Mit dem, was Sie für real halten. Sagt man Ihnen also, etwa durch Erziehung, was real ist und was nicht, wird Ihr Verhalten wunderbar berechenbar. Leider geben wir mit diesem, zugegebenermaßen sehr bequemen „nach plappern“ der Realität sehr, sehr viel Freiheit auf.

Auf der Quantenebene könnte man sagen, dass die „Detektoren“ für die Photoneninformation von klein auf „herunter geregelt“ werden, bis nur noch wahr ist, was wahr sein darf. Dabei ist tatsächlich alles um uns und auch in uns, wie uns die Erleuchteten der Menschheit immer wieder gezeigt haben und immer noch zeigen. Halt…Erleuchtet?….Photonen??….Ja, meine Liebe, mein Lieber, Sie haben recht! Setzen Sie den Gedanken fort und erlauben Sie sich, ALLES Licht zu genießen, zu dem Sie fähig sind.

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Veröffentlicht 21. April 2015 von Ina Ewers in Wechselwirkungen

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Die Kopenhagener Deutung aus anderem Blickwinkel   1 comment

"Ich denke und so bin ich und meine Welt" Bild: Didi01/pixelio.de

„Ich denke und so bin ich und meine Welt“ Bild: Didi01/pixelio.de

Inzwischen weiß man, dass die Quantenphysik eine Art Basiswissenschaft darstellt: Alles, was existiert besteht aus Quanten und Quantensystemen. Alles interagiert in Feldern, mittels Wellen und Teilchen. Folgerichtig könnte man den Postulaten der Kopenhagener Deutung durchaus auch philosophischen Charakter zuweisen. Da ich dazu neige, absolut alles zu verknüpfen und miteinander in Beziehung zu setzen, will ich hier ein Konzept vorschlagen, welches auf dieser Deutung fußt. So beinhart wissenschaftlich es letztlich auch ist, es reicht in alle Lebensbereiche hinein.

Das Fundament allen menschlichen Handelns ist die Wahrnehmung. Wir reagieren erst, wenn wir etwas oder jemanden wahrnehmen. Wie wir wahrnehmen, unsere Position zum Wahrgenommenen, bestimmt unser Handeln, eine Kausalitätskette beginnt. Was passiert? Zwei Quantensysteme, ich und das von mir Wahrgenommene, fangen zu interagieren. Herum schwirrende Quanten tragen Massen von Informationen. Sie treffen auf das „Qantensystem Ina“, welches mittels Eichbosonen (innere Einstellung, Erfahrungen usw) die „Informationsquanten“ zuordnet und wertet. Es entsteht ein dichtes Geflecht, welches sozusagen in meine subjektive Realität, „kollabiert“. Die fraglichen „Eichbosonen“ in mir stimulieren meine eigenen „Qauntenbeschleuniger“, meine Reaktion beginnt. Das passiert übrigens in jedem von uns. Sie sehen, Realität wie wir sie definieren, gibt es nur sehr beschränkt. Sie wird stark überlagert von dem, was wir für real halten, beziehungsweise wie wir die Welt um uns herum sehen.

Sind wir wirklich frei im Handeln?

Die Antwort muss lauten: Ja und Nein gleichzeitig! Wieder diese Quantengeschichten! Der „Ja“-Teil hat damit zu tun, dass wir durchaus Einfluss auf unsere Prägungen, unser „Detektoren- und Beschleuniger-System“ also unsere Persönlichkeit, haben. Der „Nein-Teil“ ist der, dass ein einmal eingestellter „Detektor“ oder auch „Beschleuniger“ seine Funktion immer genauso abspielt, wie wir ihn eingestellt haben! Die Psychologie nennt dies Verhaltensmuster oder auch Gewohnheiten.

Keine Sorge, es wird noch komplizierter denn: Jedes mal wenn Ihre „Detektoren“ anspringen, Sie also etwas oder jemanden erleben, erhalten Sie gleichzeitig eine Einladung zur „Re-Kalibrierung“ also zur Überprüfung Ihrer inneren Haltungen und damit der Frage, wie Ihre „Beschleuniger feuern“, also Sie reagieren. Gemeinhin wird das Entwicklung genannt. Weiterhin können Sie, Stichwort „Nichtlokalität in der Raumzeit“ natürlich auch Ihre „Detektoren“ für Ereignisse in Ihrer Vergangenheit oder auch Zukunft neu ausrichten. Man nennt das, das Einnehmen eines Standpunktes. Diese Freiheit, jeden beliebigen Standpunkt einnehmen zu können, ist einer der ganz großen „Zaubertricks“ im NLP. Ein solcher neuer Standpunkt hat zur Folge, dass sich auch die „Beschleuniger“ neu ausrichten. Jeder von uns kennt das, in die Psychologie übertragen könnte man so zum Beispiel Verarbeitungsprozesse sehen.

Sind wir also doch frei im Handeln? Nun, vermutlich freier als wir glauben zumindest. Ich persönlich denke, dass wir nur bedingt Einfluss auf die Phänomene die uns begegnen haben. Wie wir sie aber sehen und welche Schlüsse wir ziehen, also damit umgehen, liegt zumindest zu 99 % bei uns. Das daraus resultierende Handeln hat durchaus Einfluss auf das, was uns widerfährt. Jedoch dürfen wir hier die Sache mit der Koinzidenz (Wahrscheinlichkeit) nicht ganz vergessen: Jedes mal wenn wir mit einem Du interagieren, hat dieses Du die Freiheit so zu handeln, wie er/sie will. Es gibt also immer mehrere Möglichkeiten, was passieren wird. Spätestens hier wird das Leben richtig spannend, finden Sie nicht?

Wie entsteht Realität?

Wenn interagierende Quantensysteme so dicht werden, dass sie die Quantenebene verlassen entsteht Realität. So weit so gut. Sorgen wir mal ein bisschen für Chaos, wollen wir?

– absolut alle Quantensysteme können grundsätzlich miteinander interagieren oder auch nicht

– Die „Teilchendichte“ ist bei diesen Systemen recht willkürlich, denn die Quanten können es sich ja nun aussuchen, ob sie als Wellen oder Teilchen auftreten. Ergo: Wann ein solches System in die Realität „rutscht“, ist nicht vorhersagbar. Alles was wir wissen: Wenn quasi durch genügend hohe Teilchendichte das Ganze zu „schwer“ wird, rutscht es in die Raumzeitstruktur und wird zu dem, was wir im Außen erleben. Das könnte die Sache mit den Überraschungen sein, oder?

– Wir emittieren und empfangen nicht nur Quanten, wir erzeugen auch Felder. Felder sind, wie wir wissen, sozusagen der „Spielplatz“ für unsere kleinen, welligen Teilchenfreunde. Je nachdem welche Stärke, Polung und Ausrichtung unser Feld hat, reagieren sie. Es ist eben alles subjektiv 😉 Diese Subjektivität wird aber sehr objektiv für uns, weil wir nun mal nicht „aus unserer Haut“ können. Et voilà: der große Auftritt des Missverständnisses! Übrigens, die Felder „machen“ wir aus unserem Denken und unseren Empfindungen in dem Moment, in dem wir sie zu Erfahrungen, Werten oder Wissen erklären.

So ist zu erklären, dass für mich eine Erfahrung absolut real sein kann, denn sie „passt“ in meine Felder, „fängt“ sich quasi darin und kollabiert in meine Realität. Für Sie hingegen ist das Ganze nicht nachvollziehbar, weil Sie nicht über die korrespondierenden Felder verfügen. Wer hat nun recht? Sie oder ich? Richtig! Beide und niemand. Unsere eigenen, unter Umständen sehr verschiedenen und individuellen Realitäten legen nahe, dass „Objektivität“ allenfalls als eine weitgehend akzeptierte Schnittmenge vieler Individualrealitäten definiert werden könnte!

Man könnte dieses Thema noch weit fortsetzen und auch konkretisieren. Natürlich werden wir das auch machen. Für jetzt jedoch soll dies als Denkanstoß in eine neue Realität, Ihre Realität, genügen. Es könnte sein, dass wir sogar unsere eigenen Raumzeitstrukturen darstellen. Dann hätte der Denker recht der sagt: „Jeder Mensch ist ein eigenes Universum“…..

Veröffentlicht 14. Dezember 2014 von Ina Ewers in Wechselwirkungen

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Angewandte Hermetik: Ein Erklärungsversuch für die Quantenphysik   Leave a comment

Interferenzen Bild: Didi01/pixelio.de

Interferenzen Bild: Didi01/pixelio.de

Das erste hermetische Axiom lautet: „Wie oben, so unten. Was im Großen gilt, ist auch im Kleinen richtig“. Vor diesem Hintergrund habe ich mir über die Quantenphysik im Allgemeinen meine Gedanken gemacht. Sie werden in diesem Text sehr viele Fragen finden, denn ich halte mich hier an das Motto aller Erkenntnissuchenden, die Kunst sei nicht, Antworten zu finden, sondern vielmehr richtig zu fragen. Also los geht’s mit der munteren Fragerei.

Doch zunächst lassen Sie uns zusammen tragen, was wir wissen. Die Quantenphysik geht von Feldern, Wellen und Teilchen aus. Dies ist natürlich nur ein grobes Raster, doch im Großen und Ganzen sind sie, so wie ihre Wechselwirkungen sozusagen die Zutaten zum „Kochrezept: Quantenphysik“. Wir wissen, dass die Felder eine sehr wichtige Größe sind, denn sie schaffen die Voraussetzungen, dass überhaupt irgendetwas passiert. Nehmen wir zum Beispiel das Gravitationsfeld oder auch das Higgs-Feld, welche Bosonen (eigenschaftstragende Teilchen) aus schicken, damit alles, was gerade in der Nähe unterwegs ist, reagieren kann. Stopp! Was ist eigentlich so ein Feld? So weit mir bekannt, wird an dieser Frage noch geforscht. Ein interessanter Aspekt ist der, dass ein Feld eigentlich gar kein Feld sondern vielmehr eine Welle „unter Volllast“ ist: Manche Experten gehen davon aus, dass es eigentlich nur Wellen gibt, die sich jedoch mit Lichtgeschwindigkeit und in alle Richtungen gleichzeitig ausbreiten und so richtiger als Felder bezeichnet werden müssten. Dies wird etwa der Gravitation „unterstellt“.

Ich finde die Idee insofern interessant, als dass sie meine Frage, wie groß eigentlich die Ausdehnung so eines Feldes ist, ob es ein Außerhalb gibt und wenn ja, wie man sich das vorstellen muss, erübrigt. Halten wir also fest: Es gibt ein paar Grundwellen, die sich mehr oder minder gleichmäßig überall hin ausbreiten. So weit, so gut. Aus der Quantenfeldtheorie wissen wir, dass sich solche Felder-Wellen verhalten, wie Wasser- oder auch Schallwellen. Das bedeutet: Sie können sich überlagern, sich gegenseitig verstärken oder auch neutralisieren, ebenso können sie sozusagen durch einander hindurch wogen, ohne das etwas passiert. Okay. Wir wissen weiterhin, dass für Felder ganz offensichtlich die gleichen Spielregeln gelten, wie für Wellen und für Teilchen. Nun, nehmen wir an, dass Felder genau genommen gewaltige Wellen sind, und die von uns so genannten Wellen sozusagen Interferenzmuster der Felder darstellen, wird das durchaus logisch.

Teilchen??? Vielleicht auch nicht!

Und jetzt kommt’s: Könnte es sein, dass das was wir als Teilchen bezeichnen hoch komprimierte „Mini-Felder“ sind? Das würde erklären, warum es diese Einheitlichkeit der Spielregeln auch für Teilchen gibt. Es würde weiterhin erklären, warum so manches Teilchen, so winzig es auch sein mag, nahezu unvorstellbare Energie mitführt. Darüber hinaus würde es die enorme Kurzlebigkeit mancher Teilchen erklären, warum sie sich überhaupt bilden und wieder zerfallen. Ebenso könnte das das Phänomen erklären, warum der LHC in Genf ständig neue Teilchen „ausspuckt“. Doch der Reihe nach.

Nehmen wir also einmal zwei Felder, damit es ein bisschen persönlicher wird, nennen wir sie Max und Anna. Wenn das Max- und das Anna-Feld aufeinander stoßen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

– Max und Anna heben sich auf

– Max und Anna bremsen sich gegenseitig ab

– Max und Anna beschleunigen sich gegenseitig

– Max und Anna verschmelzen zu MaxAnna

– Max und Anna bilden eine „Schnittmenge“ (heißt übrigens Fritz)

– Max und Anna müssen „Feldsprößling“ Fritz ziehen lassen, der nun ein eigenes Feld ist

– Max und Anna haben „Sprößling“ Fritz so lange bei sich, bis der einen Grund findet zu gehen

– und, weil wir ja im „Quantenbusiness“ sind: Aus Max und Anna wird das „Superstar-Feld“ Dora mit völlig anderen Eigenschaften, als Max und Anna sie ursprünglich hatten

Vermutlich würden einem Quantenphysiker von rechtem Schrot und Korn noch ein paar andere Möglichkeiten einfallen, was bei so einer Feldbegegnung passieren kann, doch für jetzt soll es genügen.

Natürlich, und jetzt kommt die Teilchen-Show, können solche Felderwellen auch nur teilweise verschränken und dann, durch die gewaltige Kraft „zusammen geschoben“ werden und zwar auf die kleinste dem Neu-Feld mögliche Größe. Et voilà: Wir haben ein Teilchen, richtigerweise eine Teilchen-Welle, denn die kleinen Elementarzwerge sind ja bekanntlich Welle und Teilchen zugleich. Nachdem Felder eigentlich Wellen sind, die sich in alle Richtungen mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten, sind sie an jeder Stelle wirklich sehr schnell, lichtschnell, um genau zu sein. Könnte die Gravitation also so eine Art „Fahrtwind“ sein, der in der Raumzeit erzeugt wird? Das würde erklären, warum sie ein Gegenüber, ein Du braucht, um sich aus zu wirken.

Könnte es also sein, dass Teilchen durch solche Feldkollisionen entstehen? Dann wäre das zu erwartende Teilchen erstens kaum berechenbar und zweitens wäre die Menge an erzeugbaren Teilchen allenfalls durch den Einfallsreichtum der Feldgeneratoren (der menschlichen wie der technischen) begrenzt. Minimalste Abweichungen im beschleunigenden Magnetfeld könnten zu völlig anderen Teilchen führen. Das könnte erklären, warum manches Teilchen nur ein einziges Mal auftaucht und das Auftauchen des Teilchens als Ergebnis des Versuchs nicht wiederholbar ist!

Selbstverständlich können in meiner Überlegung beliebig viele Felderwellen kollidieren und an den so entstehenden Teilchen „mit stricken“. Dann hätte plötzlich die winzig kleine aber vorhandene Gravitationsauswirkung des Mondes im LHC zum Beispiel,  oder wer genau gerade anwesend ist, unter Umständen durchaus Einfluss auf die Frage, was da drin passiert. Felderwellen als einziges „richtiges“ Material, die durch Überlagerung alles andere erzeugen, sind übrigens keineswegs so neu. Es sei hier nur an den Schöpfungsmythos der indianischen Ureinwohner erinnert der erzählt, dass die Spinnenfrau ein Netz webte (verknoteter Faden =interferierende Welle; Netz = Felderwelle), auf dem die ganze Schöpfung entstand, weil sich andere Netze von anderen Mitgliedern des Spinnen-Clans darin fingen.

Entstehen Teilchen wie Schwarze Löcher?

Ganz, ganz einfach ausgedrückt entsteht ein Schwarzes Loch, weil eine Sonne am Ende ihres Lebens durch die eigene Schwerkaft so zusammen gepresst wird, dass die Schwerkraft sich unvorstellbar verstärkt. So sehr, dass ihr schließlich nicht einmal mehr Licht entkommt. Dabei wirken Kräfte aus dem Inneren der Sonne und auch von außen, damit dieser Vorgang überhaupt stattfindet. Dabei bleibt die Masse der Sonne konstant, nur ihre Dichte wird erheblich verändert. Könnten Teilchen ebenso entstehen? Durch sich ineinander schiebende Felder, die einen Verdichtungspunkt bis zum Maximum zusammenpressen? In diesem Fall bliebe die Energieladung in dem sich verdichtenden „Feldstück“ konstant. Nur weil ein Teilchen klein ist, muss in diesem Gedankenkonstrukt das zu Grunde liegende Feld nicht auch klein sein. Könnte so der gewaltige Energiereichtum mancher Teilchenwellen erklärt werden? Spannend wird hier die Frage nach dem Ereignishorizont, also dem Moment, an dem das zusammen gepresste „Felderknäuel“ zu einem eigenständigen „Mini-Feld“ wird: Auf der Welle-Teilchen-Eben könnte er bestimmend sein, ob ein Teilchen oder ein Anti-Teilchen entsteht.

Akrobaten und Zuschauer

Zweifellos haben Sie meinen ausgewachsenen „Felderwellenfimmel“ bemerkt. Da ich mich nun endgültig „geoutet“ habe, machen wir ein bisschen weiter: Wie wäre es, wenn Feld und Welle nichts als eine Frage des Blickwinkels wären? Könnte es nicht sein, dass das was wir für eine Welle halten einfach ein Feld ist, auf das wir quasi von der Seite schauen? Natürlich könnte ein Feld auch eine Welle sein, auf die wir von oben oder unten schauen. Darum habe ich das Wort „Felderwelle“ ins Leben gerufen, weil ich fürchte, dass Feld ODER Welle falsch sein könnte.

Sicher haben Sie auch im Zirkus schon einmal die Akrobaten bewundert, die es schaffen, ihren ganzen Körper durch unglaubliches Geschick so zusammen zu falten, dass er in eine geradezu lächerlich kleine Kiste passt. Nun, vielleicht sind, sagen wir Photonen, genauso sportlich? Als Feld (Welle) unterwegs, können sie sich bei Bedarf so zusammen falten, dass wir sie für ein Teilchen halten. Wie die Akrobaten im Zirkus halten sie dabei ihre äußeren Begrenzungen („Hände“ und „Füße“; möglicherweise vom Photonenfeld willkürlich festgelegt) gut fest, damit sie nicht auseinander schnalzen und schon haben wir: ein Photonenteilchen! Das könnte das hin- und her Wechseln zwischen Wellen- und Teilchenzustand erklären.

Und wie hat das alles angefangen?

Diese Frage beschäftigt sicherlich nicht nur Physiker. Ich denke, am Anfang war die Raumzeit „wüst und leer“ wie es etwa in der Bibel heißt. Darin befand sich eine Art Urfeld, die Bibel nennt es „den Geist Gottes“. Das anwesende Urfeld war möglicherweise „nur“ eine Art Interferenz der Raumzeit mit sich selbst, die Wellen erzeugte. Diese Wellen wiederum verstärkten sich gegenseitig und haben das Ganze in Bewegung gesetzt, so dass immer mehr Punkte interferieren, immer mehr „Raumzeit-Urfeld-Variationen“ und natürlich auch Variationen der Variationen, entstehen konnten….Irgendwann hatten wir Felder verschiedenster Art und Größe und ein paar sind zusammen gestoßen, möglicherweise sind dabei sogar Raumzeitschlingen aufeinander geprallt. Einer dieser Zusammenstöße ist von uns von größtem Interesse und er hat sogar einen eigenen Namen: Der Urknall.

Wo die Energie herkommt? Vielleicht ist sie sozusagen das Wesen der Felderwelle, gewissermaßen ihre Essenz…Energie, die sich in Form von Felderwellen ausdrückt….Dann wären die Felderwellen sozusagen die „Persönlichkeit“ der Energie, die ihrerseits über Bewusstsein verfügt, kann sie sich doch ausdrücken und so über sich selbst Auskunft geben….“zerstückelt“ man die Materie weit genug, so bleibt nur Energie. Das legt nahe: Materie ist hoch komprimierte Energie. Durch die Kompression wird die Schwingung langsamer, aber eben nicht energieärmer. Die Energie muss irgendwohin, nach außen zum Beispiel….Sie geht nach außen, behält aber ihr Wesen… wir nennen das: die Vier Grundkräfte…oder auch die Vier Elemente der Schöpfung…Ein solches Universum wäre lebendig, aus Lebendigem geschaffen…Ein Gedanke, eine Bewusstseinsregung, die sich immer weiter differenziert und entwickelt…Aber dann wäre ja das Universum auch „nur“ ein Mensch (= manifestierter Geist) und jeder Mensch ein Universum…

Ob an diesen Überlegungen irgendetwas Brauchbares dran ist, ob es in die Nähe dessen kommt was passiert, ich habe wirklich nicht die leiseste Ahnung. Wie gesagt, es ist eine Idee. Mir gefällt sie gut genug, dass ich Sie mit Ihnen teilen wollte denn wir wissen: „Die Gedanken sind frei“ also sollten sie fliegen. Wohin diese hier gehen werden? Mal sehen. Wie wäre es damit: Sie schreiben mir, und ich schreibe Ihnen. Haben Sie Lust, so ein bisschen an dieser möglichen „Vision vom Sein“ mit zu wirken? Ich würde mich freuen…

Veröffentlicht 25. November 2014 von Ina Ewers in Wechselwirkungen

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Reflektion + Interaktion = Wahrnehmung   Leave a comment

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Wer sich einmal ein wenig Gedanken über den Begriff „Wahrnehmung“ macht, kommt zu erstaunlichen Schlussfolgerungen. Offensichtlich kommt da eine Information angeflogen, auf die wir reagieren. Wie tun wir das? Nun, wir gleichen ab mit unseren Gedächtnisinhalten und Erfahrungsspeichern. Man kann sich diesen Ablauf fast vorstellen, wie einen Blick auf einen Flipper: Der „Info-Ball“ fliegt herum, prallt ab und macht jedes Mal Punkte. Finden wir hier ein Mindestmaß an Resonanz, muss die Information wahr sein. Wir NEHMEN wahr. Es ist also nicht aus sich heraus wahr, sondern erst dann, wenn sozusagen die „Echos“ der Information, die „erflipperten Punkte“ mit uns selbst ausreichend „laut“ und ausreichend hoch sind.

Aus Sicht der Information wird’s so richtig „quantenmäßig“: Sie ist gleichzeitig richtig (wahr) und falsch (gelogen). Falls Sie es gerade Miauen hörten, das war Schrödingers Katze. Über diesen kleinen Stubentiger, seine Kiste und welche Bedeutung dieses Gedankenexperiment hat, lesen Sie hier auch noch. Für Sie bedeutet das: Mit jedem Wort, das Sie sagen oder schreiben, sind Sie gleichzeitig genial, oder völlig verrückt, je nachdem wer Ihnen gerade zuhört. Geht mir übrigens genauso, Sie sind mit dieser Unwägbarkeit und Abhängigkeit vom „Publikum“ ganz und gar nicht allein.

Alles eine Frage des Standpunkts

Wahrnehmung hat also mit der Resonanz zu tun, die zwischen uns und dem Betrachteten stattfindet. So weit, so gut. Je nachdem aus welchem Blickwinkel Sie etwas betrachten, ist diese Resonanz immer anders, also auch der Wahrheitsgehalt, oder, sagen wir, das „Realitätsgitter“ dessen, was Sie wahrnehmen. Und plötzlich wird Realität nicht nur subjektiv, sondern sehr, sehr zerbrechlich. Was schlüssig und logisch ist, ist wahr, gilt plötzlich nur noch aus Ihrem Standpunkt und in Ihrer Betrachtung. Auch das geht uns allen so. Je mehr man sich das vor Augen hält, umso toleranter wird man.

Gibt es überlegene Standpunkte? Ist etwa der Standpunkt der Wissenschaft und Technologie dem des Schamanen am Amazonas, der nie etwas von einem Computer gehört hat, überlegen? Ich zumindest behaupte, nein. Sie sind verschieden, sehr verschieden sogar. Doch denke ich, man kann Standpunkte nicht mit Klassifikationen wie „besser“ oder „schlechter“, „klüger“ oder „dümmer“ belegen. Sicherlich aber mit der Frage, welcher mir sympathischer, nachvollziehbarer oder eben auch beängstigender oder bedrohlicher erscheint. Und nun wird auch klar, warum ein und das gleiche Phänomen, selbst in der Wissenschaft vom einen als absolut schlüssige und brauchbare Theorie betrachtet wird, vom anderen für baren Unsinn gehalten wird: Es ist einfach sehr subjektiv, was wir für wahr halten. Wenn wir das dann tun, „flippern“ wir die Information weiter und bauen möglichst viele Pins, damit unser „Ball“ auch punktet, sprich, wir überzeugen. Dazu verwenden wir die Methoden, nach denen der Verstand üblicherweise Informationen „durch winkt“. Das macht sie aber nicht wahrer oder falscher.

Wechselwirkung – eine Basiskraft

Die Sache mit der Wechselwirkung oder auch Resonanz geht aber noch weiter: Sie hat fundamentalen Einfluss, wie wir Dinge erleben und was wir daraus machen. Man kann also sagen, sie ist eine der treibenden Kräfte unseres Lebens. Leider ist das den meisten Menschen nicht bewusst. Auch nicht, dass sie selbst sehr viel Einfluss auf die Wechselwirkung haben. Ein Beispiel: Heute ist Feiertag, es regnet ist sehr ungemütlich draußen.

Und dann bin da noch ich. Seit einer geraumen Weile habe ich zum ersten Mal einen ganzen Tag frei. Naja, weitgehend zumindest. Und jetzt kommt die Sache mit dem Standpunkt ins Spiel: Ich könnte es jetzt unglaublich blöde finden, dass das Wetter so schlecht ist. Man kann gar nichts machen, oder? Die Familie ist gelangweilt und mehr oder minder genervt, das kann ja ein richtig toller Tag werden! Das Ergebnis dieses Standpunkts: Frust und schlechte Laune. Stattdessen sitze ich gemütlich auf der Couch und schreibe diesen Text. Die Idee zum Blog kam mir heute morgen, direkt nach dem Aufwachen. Genauso gut könnte ich das Wetter heute einfach perfekt finden! Die Familie faulenzt mangels Alternativen, und ich habe Zeit und Raum, diese Idee umzusetzen! Ich kann meinen Gedanken freien Lauf lassen. Ahnen Sie, wie es mir geht? Richtig! Ich bin entspannt, ausgeglichen und freue mich. Der Grund: Der Standpunkt, für den ich mich entschieden habe. Und das können Sie auch. Jeden Moment Ihres Lebens haben Sie es in der Hand, wie Sie die Dinge betrachten. Daraus resultiert, was Sie damit machen.

Wechselwirkungen scheinen auch die Welt an sich, ja sogar das Universum zusammen zu halten. Sie sind verantwortlich für die Evolution, die Geschichte, einfach alles. Deshalb haben sie hier ihre eigene Kategorie. Wie es weiter geht? Mal sehen, wie die Wechselwirkungen und ich das nächste Mal interagieren. Neugierig? Ich auch!

Veröffentlicht 15. August 2014 von Ina Ewers in Wechselwirkungen

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